Psalm-114

Das Wunder der Befreiung Israels

1 Als Israel von Ägypten fortzog,
/ als Jakobs Stamm das fremd redende Volk verließ, 2 da wurde Juda sein Heiligtum,
/ Israel das Gebiet seiner Herrschaft.

3 Das Meer sah es kommen und floh,
/ und der Jordan staute sich zurück.

4 Die Berge hüpften wie die Böcke,
/ die Hügel wie die jungen Schafe.

5 Du, Meer, was ist geschehen, dass du flohst?
/ Du, Jordan, weshalb zogst du dich zurück?

6 Ihr Berge, warum hüpft ihr wie die Böcke,
/ weshalb ihr Hügel wie die jungen Schafe?

7 Ja, Erde, bebe du nur vor dem Herrn,
/ vor dem Erscheinen von Jakobs Gott.

8 Er hat Felsen in Teiche verwandelt
/ und Kieselsteine in Quellen.

Der Gott Jakobs ist in der Lage der Schöpfung Befehle zu geben. Sogar das Meer muss vor seinem Wort fliehen. Aus der Sicht von uns Menschen sind es übernatürliche Wunder, aus der Sicht des Schöpfers, sind es Taten, um sein Volk zu retten.

Das Menschen die Gott verwerfen, diese Wunder sehr stark in Zweifel ziehen oder sogar lächerlich machen, ist nicht verwunderlich.
Erstaunlich ist es, dass wir als Gläubige, die vielfach die Wundertaten Gottes, in unserem Leben erfahren haben, doch immer wieder an seiner Liebe und Fürsorge zweifeln.

Dieser Psalm motiviert und stärkt mein Vertrauen in Gott und gleichzeitig beschämt er mich, weil ich so leicht die Liebestaten Gottes in meinem Leben vergesse.

Anmerkungen

So wie die Israeliten aufgerufen waren, sich und den Kindern von der Befreiung aus Ägypten zu erzählen, ist auch sehr erbauend für uns Christen, einander unsere Befreiungsgeschichten zu erzählen. Unsere Kinder sollen wissen, wie wir errettet wurden.

Fragen

Frage 1

Was hat Gott in deinem Leben schon alles getan?


Frage 2

Erzählst du von seinen Rettungstaten?


Frage 3

Was muss Gott tun, damit du ihm ganz und gar vertraust?